Bestsellerautor über „Mut zur Entscheidung“

Bestsellerautor Werner Tiki Küstenmacher: „Eigenverantwortung bedeutet Ausprobieren.“

Mit seinem Selbstmanagementsystem und Bestseller „Simplify your life“ gibt Werner Tiki Küstenmacher Motivationstipps für Leben und Beruf. Sein praktischer Wegweiser zeigt erste Schritte, die Entscheidungen leichter machen.


Mut zur Entscheidung

So vermeiden Sie den „Hätte-ich -doch …“-Blues

Soll ich die neue Stelle annehmen? Ist es gut, wenn ich mich jetzt selbstständig mache? Soll ich bei meinem Partner bleiben? Immer wieder fragen mich Menschen, wie sie sich in schwierigen Situationen entscheiden sollen. Natürlich kann Ihnen kein Berater die letzte Entscheidung abnehmen. Aber es gibt ein paar Grundregeln, die sich aus den Beratungsgesprächen herauskristallisiert und bei größeren Entscheidungen als hilfreich erwiesen haben.

Formulieren Sie Ihre Möglichkeiten

Das ist ein wichtiger Schritt, Entscheidungsmöglichkeiten überhaupt zu erkennen. Lassen Sie es nicht zu, dass Sie Ihr Leben später in der Passivform erzählen (Dann war ich gezwungen … – man schickte mich …). Hinterfragen Sie jeden Satz, der mit „Ich muss“ beginnt.

Es bringt Sie enorm voran, wenn Sie das schriftlich tun. Formulieren Sie dabei jede Möglichkeit in der „Ich will“-Form. Vielleicht spüren Sie bereits beim Niederschreiben dieser Sätze, welcher Ihnen leichter fällt – eine wichtige Hilfe für Ihre Entscheidung. Da steht dann beispielsweise der Satz „Ich will in Leipzig Germanistik studieren“ neben „Ich will mit Hans nach England ziehen“ – und beim Schreiben des 2. Satzes lächeln Sie.

Freuen Sie sich über Ihre Möglichkeiten

Klingt banal, ist aber enorm wichtig: Nehmen Sie Entscheidungen nicht als Last, sondern als wichtige Aufgabe und glücklichen Umstand. Ein freies Leben besteht aus einer bunten Landschaft voller Weggabelungen, ein unfreies Leben aus einem Tunnel ohne Abzweigungen.

Treffen Sie keine einsamen Entscheidungen

Teilen Sie Ihre Gedanken anderen mit. Hören Sie Ihre Mitmenschen an. Bitten Sie um deren Meinung, aber geben Sie die Verantwortung für Ihre Entscheidung nie an andere ab. Nehmen Sie den Satz „Das muss ich mit mir selbst ausmachen“ nicht als Vorwand, mit niemandem über Ihre Pläne zu sprechen. Selbst bei sehr persönlichen „Geheimentscheidungen“ brauchen Sie mindestens einen Vertrauten, mit dem Sie alles offen besprechen können.

Beachten Sie Zeichen und Boten

Halten Sie Details nicht für unwichtig. Häufig benutzt sie Ihr Unterbewusstsein (das die Entscheidung möglicherweise schon längst getroffen hat), um Ihnen etwas mitzuteilen. Beispiel: Sie überlegen, ob Sie ein bestimmtes Haus kaufen sollen. Als Sie es sinnierend von außen betrachten, spricht Sie eine ältere Dame freundlich an, und im Garten spielt ein Eichhörnchen (Ihr Lieblingstier). Das macht Sie innerlich froh und bestärkt Sie darin, zu dem neuen Haus Ja zu sagen.

Sehen Sie in die Zukunft

Stellen Sie sich Ihre Entscheidung als Weggabelung vor. Gehen Sie in Gedanken auf allen möglichen Wegen eine bestimmte Strecke weit. Lassen Sie dabei alle Nützlichkeitserwägungen außer Acht, auch Ihre Gefühle. Vertrauen Sie allein Ihren Bildern. Welchen Weg können Sie sich vor Ihrem geistigen Auge leichter vorstellen?

Vermeiden Sie Zeitdruck – und Aufschieben

Es ist nicht gut, Entscheidungen endlos zu vertagen. Lassen Sie sich aber auch nicht erpressen. Vereinbaren Sie, wenn möglich, eine klar begrenzte Bedenkzeit. Das ist auch gut für Sie selbst, denn Sie werden für eine Entscheidung niemals alle notwendigen Fakten lückenlos sammeln können. Amerikanische Managementschulen lehren die „Regel 3“: Nach 3 Tagen haben sich die meisten großen Fragen entweder selbst gelöst oder so intensiviert, dass eine schnelle Entscheidung getroffen werden kann.

Trennen Sie Entscheidung und Schicksal

Machen Sie sich klar, dass Sie zwar Entscheidungen treffen, nicht aber alles steuern können. Klären Sie das rechtzeitig ausdrücklich mit denjenigen, die von Ihrem Entschluss betroffen sein werden. Beispiel: Sie haben sich entschieden, eine neue Stelle anzutreten und mit der Familie umzuziehen. Nach einem halben Jahr geht Ihr neuer Arbeitgeber in Konkurs. Der Satz „Nun bist du arbeitslos, weil duden Arbeitsplatz gewechselt hast“ wäre falsch – denn damit haben Sie nicht rechnen können.

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Carmen Schwenk

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