Kreativität ist nur was für Künstler? Von wegen! Kreativität ist in jedem Beruf wichtig – vom Architekten über den Einkäufer bis zum Zahnarzt. Innovationen bringen uns voran und erleichtern nicht nur unseren Arbeitsalltag. Deshalb müssen wir kreativ sein, um Altbekanntes neu zu kombinieren und Neues zu erschaffen. Das können alle. Und das müssen alle.
Wie Kommunikation und Teamgeist gehört Kreativität zu der Reihe der neuen wichtigen Fähigkeiten, nach denen ein Arbeitnehmer beurteilt wird: den sogenannten Soft Skills. Diese sozialen und emotionalen Kompetenzen haben ihre Bedeutung dem steigenden Einfluss von Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft zu verdanken. Es sind also nicht nur die Künstler, die einfallsreich sind und sein sollen – hier ist jeder einzelne Arbeitnehmer gefordert, auch in Berufen, die auf den ersten Blick nicht als kreativ gelten.
Kreativität ist nützlich, beim Entwickler, beim Bäcker und auch beim Controller – denn in jedem Beruf sind neue Lösungsansätze und Innovationen gefragt. Aber wie werde ich kreativ? Und ist Kreativität erlernbar? Ja, das ist sie – fangen Sie einfach an! Schieben Sie Ihre „Das geht nicht“-Gedanken beiseite und nehmen Sie Ihren Mut zusammen. Denn den brauchen Sie, um zu Ideen zu stehen, sie weiterzuverfolgen und sich auch mal einzugestehen, dass sie in der Realität doch nicht funktionieren.
Eher unkreativ klingt der Beruf des Lebensmitteltechnikers, doch exakt so jemand, genauer ein Diplom-Braumeister sorgt seit 2002 mit seiner kreativen Idee für reichlich Abwechslung nicht nur in der Mittagspause. Dieter Leipold ist der Erfinder der beliebten Bionade, der ersten Limonade, die durch Gärung entsteht. Er fragte sich, warum es keine Bio-Limonade gibt, die eine Alternative zu den bisherigen Erfrischungsgetränken bildet und fing an zu experimentieren. Für seine Idee wurde er von vielen für verrückt erklärt – aber am Ende hat es sich gelohnt! Nach unzähligen Versuchen schaffte er es, ein rein biologisches Getränk nach dem traditionellen Brauprinzip, aber ohne Alkohol herzustellen. Der Erfolg ist bekannt: Innerhalb von fünf Jahren nach Erfindung der Bionade stieg der Absatz in Deutschland von null auf 200 Millionen Flaschen an. Dieter Leipold hat nicht nur an sich selbst geglaubt, sondern hatte auch den Rückhalt seiner Firma, um seine Ideen auszuarbeiten. Auch einige andere Unternehmen greifen bereits auf das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter zurück – Tendenz steigend.
Damit Sie Ihre eigene Kreativität aktivieren, können Sie auch Hilfstechniken wie Brainstorming (in der Gruppe entwickeln sich sehr dynamisch und schnell gute Ideen) oder die Osborn-Checkliste, die dabei hilft, Probleme aus anderen Blickwinkeln zu sehen, verwenden. Egal, wie absurd Ihnen eine Idee im ersten Moment vorkommen mag, es lohnt sich weiterzudenken. Denn so entstehen genau die „einfachen“ Neuheiten, bei denen man sich denkt „Warum ist mir das nicht eingefallen?“. Durch aufmerksames Beobachten Ihrer Umwelt fällt Ihnen garantiert etwas auf, das verbesserungswürdig ist oder Ihren Alltag erleichtern kann. Und Ihr Chef wird sich über die Innovation freuen, auch wenn es nur eine Kleinigkeit wie eine verbesserte Excel-Formel ist.
Ungeachtet wie Sie zu Ihren Ideen kommen, vergessen Sie nie, dass es beim Ideensammeln kein Richtig oder Falsch gibt. Haben Sie Spaß dabei! Falls Sie doch mal ein kreatives Tief haben sollten, denken Sie an Ihren Kollegen José Ignacio López de Arriortúa. Der spanische Topmanager und ehemalige Einkaufchef von VW brachte es auf den Punkt: „Deine ganze Macht steckt in deinem Kopf. Hol sie raus. Es ist ganz einfach.“
(Quellen: www.welt.de/wirtschaft/article1466016/Bionade_fordert_Coca_Cola_heraus.html; www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/bionade-wir-wollten-immer-volksbrause-werden-1462298.html; Brand eins 06/2011; Brand eins 07/2003)
Trotz aller Kreativitätstechniken kommen die besten Ideen meist nicht am Schreibtisch, sondern auf dem Weg zur Arbeit oder mitten in der Nacht. Am besten schreibt man die Gedanken sofort auf. Eine elegante und clevere Lösung sind die neuen Notizbücher CONCEPTUM® design von Sigel. Die Notizbuch Serie wurde 2011 mit dem red dot product design award ausgezeichnet und besticht durch vielfältige Designs und hochwertige Cover-Veredelungen. Praktisch ausgestattet mit Gummibandverschluss, Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, zwei Zeichenbändern, Archivfach und Quickpocket – da sind Ihre Gedanken optimal aufbewahrt. Damit Ihre Einfälle in Umlauf kommen, sind 20 Seiten perforiert und leicht herausnehmbar. So individuell wie Ihre Ideen wird das Notizbuch durch einen hochwertigen Metallclip mit Ihrem Namen. Die Personalisierung eignet sich auch hervorragend als kreative Geschenkidee für Kunden, Freunde und Kollegen.
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