Sie merken selbst, irgendetwas stimmt nicht: Sie fühlen sich schon fast wie der Großteil der Deutschen, die Ihren Job nur nach Vorschrift verrichten und sehr selten Eigeninitiative zeigen (laut einer Studie der IFAK Markt- und Sozialforschung). Sie nehmen Ihre Unzufriedenheit stets passiv hin und Aussagen wie „Love it, change it or leave it“ lassen Sie kalt. Sie akzeptieren Ihr Schicksal und pfeifen auf die anstrengende Suche nach Lösungsansätzen – auch zusammen mit Ihren Vorgesetzten.
Wer im Motivationsloch festsitzt, braucht die richtigen Strategien, um wieder Freude an der Arbeit zu finden. Den Job hinschmeißen und was Neues suchen: Gar nicht so einfach in heutiger Zeit. Oft muss es auch gar nicht die radikale Variante sein. Ein Wechsel in der Blickrichtung hilft oft schon Wunder. Generell gilt: Anpacken statt jammern!
Zeit für einen Ölwechsel? Überlegen Sie doch zunächst, welche Vorteile Ihr Job mit sich bringt – ein wirkungsvoller Augenöffner und Entfruster! Stellen Sie sich einfach vor, Sie müssten einer Vertretung die Tätigkeit schmackhaft machen. Rücken Sie dabei unbedingt Ihre Stärken in den Vordergrund und nehmen Sie diese nicht als selbstverständlich hin: Nur so schöpfen Sie aus Ihrem vollen Potenzial.
Ein weiterer Tipp: Denken Sie nicht nur im „Heute“ sondern schon einen Schritt weiter. Indem Sie stets im Blick haben, dass am Ende etwas Positives für Sie herausspringt – also im besten Fall ein Gewinn an Einkommen oder Ansehen – wird es Ihnen leichter fallen, Dinge zu erledigen. Versetzen Sie sich dabei in die Köpfe Ihrer Kunden oder Vorgesetzten und handeln Sie als Problemlöser. Machen Sie Lösungen – und nicht Probleme – zum Mittelpunkt Ihrer Arbeit.
Motivation ist eine Daueraufgabe. Sie lässt sich leichter bewältigen, wenn man sich kontinuierlich Ziele steckt und sich für erbrachte Leistungen belohnt, zum Beispiel: „Wenn ich diesen Artikel fertig geschrieben habe, belohne ich mich mit einem großen Cappuccino“. Seien Sie sicher – es funktioniert!
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