Das sagen unsere Besucher:

„Für uns ist diese Show perfekt, da man den nahen Kontakt mit den einzelnen Herstellern hat. Man wird sehr hilfsbereit über die Neuerungen informiert und auch bei Problemlösungen sehr gut beraten.“

 

 

Reinigungsprodukte für Büroausrüstung und Kommunikationstechnik gewinnen zunehmend an Bedeutung.

Der Arbeitsalltag hat sich in den letzten Jahren verändert. In vielen Unternehmen gibt es Großraumbüros, desc sharing und gemeinsam genutztes Equipment. Dadurch sind Büroumgebungen stärker mit Keimen, Viren, Schimmel, Staub, Schmutz und Bakterien verunreinigt als früher. Keimschleuder Nr.1 sind Computertastaturen. Tag für Tag verliert jeder von uns rund 10 Millionen Hautzellen. Viele davon landen in unserer Tastatur – zusammen mit Kaffee und Colaflecken, Nikotinresten, Kekskrümeln, Essensresten, Staub, Haaren, Augenwimpern, Fett und Speichel.

Laut einer Studie des Mikrobiologen Charles Gerber von der Universität von Arizona drängelten sich 511 Keime pro Quadratzentimeter auf einer gewöhnlichen Tastatur – das sind 60-mal mehr als auf einer Toilettenbrille. Im Durchschnitt fand der Forscher 3295 Mikroben auf der Tastatur und 1676 auf einer PC-Maus. Den Höchstwert errechnete Gerber jedoch bei Telefonanlagen: Hier droht die höchste Ansteckungsgefahr mit 25 127 Mikroben und damit 400-mal so vielen Bakterien wie auf einem Toilettensitz. Die von der Hygiene-Firma Clorox finanzierte Untersuchung hat ein Ranking der schmutzigsten Arbeitsplätze ergeben: Am schlimmsten sind Lehrer betroffen, gefolgt von Buchhaltern, bankangestellten, Radio DJs, Ärzten, TV-Produzenten, Beratern, Publizisten und Rechtsanwälten. Und es sind nicht nur Bakterien, die in den Zwischenräumen jeder Tastatur lauern. Über 2000 Keime leben auf jedem Headset-Mundstück, und im Winter kann ein Grippe-Virus mehrere Stunden auf dem Büro-Equipment überleben.

Effektiver Schutz vor Bakterien
Spezialreiniger für Büro- und Multimedia-Equipment sind im Vergleich zu Haushaltsreinigern so konzipiert, dass sie keine Schleifmittel wie beispielsweise Chemikalien enthalten, die das Equipment und deren mittlerweite sehr empfindlichen Oberflächen angreifen können. Angepasst auf die individuellen Ansprüche und je nach Einsatzgebiet und Anwendung bieten viele Hersteller daher verschiedene Reinigungslösungen an. Es gibt Bildschirmreiniger für CRT-, TFT/ LCD- und Plasmabildschirme, diverse Oberflächenreiniger mit unterschiedlichen Eigenschaften und Reinigungsstufen sowie technische Reinigungsprodukte für das Innenleben von Druckern, Faxgeräten und Kopierern. Neue Büro-Reiniger enthalten einen Langzeitschutzfaktor. Beim Reinigungsprozess verbleibt ein Film, der die Oberfläche gegenüber Bakterien und anderen Mikroben feindselig macht und bis zu sieben Tage aktiv vor einem Neubefall schützt.

Die AOK berät bundesweit jährlich mehrere Tausend Unternehmen zu allen Fragen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Von vielen Unternehmen in Deutschland wird betriebliche Gesundheitsförderung oder das betriebliche Gesundheitsmanagement bereits erfolgreich umgesetzt und zunehmend in die Unternehmenskultur integriert. Bedauerlich ist jedoch, dass Arbeitsplatzverordnungen und Analysen der Krankenkassen und Verbände fast ausschließlich ergonomische Gesichtspunkte sowie den Schutz vor gefährlichen Stoffen wie Chemikalien fokussieren. Wichtig ist, dass jeder Benutzer die Arbeitsplatzhygiene aus eigenem Interesse in die Hand nimmt oder bei seinem Arbeitgeber nachfragt. Zugleich kann von Seiten der Hersteller und Fachhändler durch kompetente Vermittlung der Fakten die Nachfrage angeregt werden.

Joana Krzizek
Die Autorin ist General Manager Germany & Associated Territories bei der Firma AF.

Quelle: PBSreport, August 2007, Seite 66ff.

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